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Fall­stu­die: Wie La Vie pflan­zen­ba­sier­ten Bacon in ganz Eu­r­o­pa ska­lier­te – ohne sein geis­ti­ges Ei­gen­tum of­fen­zu­le­gen

Fallstudie: Wie La Vie pflanzenbasierten Bacon in ganz Europa skalierte – ohne sein geistiges Eigentum offenzulegen

La Vie, 77 Foods ist ein in Paris ansässiger Akteur auf dem europäischen Markt für Fleischalternativen. Das Unternehmen ist sowohl im Einzelhandel (Retail) als auch im Foodservice aktiv. Erste Erfolge erzielte La Vie mit seinem pflanzenbasierten Bacon und ergänzte das Sortiment später um Würstchen. Die Nachfrage stieg schnell. Doch ein erfolgreiches Produkt in einem wettbewerbsintensiven Markt zu skalieren, bringt Herausforderungen mit sich: Es braucht mehr Kapazität, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit – ohne dabei zu verlieren, was das Produkt einzigartig macht.

Genau hier kam Cibus Nexum ins Spiel.

Auf einen Blick

Kunde: La Vie, 77 Foods
Kategorie: Pflanzliche Fleischalternativen (Bacon, Würstchen)
Herausforderung: Skalierungsprobleme in der Downstream-Verarbeitung bei gleichzeitiger Produktionsausweitung ohne IP-Risiko
Cibus Nexum Leistungen: Supply-Chain-Strategie und Umsetzung, Partneridentifikation, begleitete Exploration & Trials, flexible Expert*innen-Unterstützung mit der FoodFlow-Methode
Ergebnis: IP-gesicherte frühe Produktionsschritte, mehrere europäische Produktionshubs und ein agiles Manufacturing-Setup für Wachstum

Die Herausforderung

La Vie stand vor Skalierungsproblemen – insbesondere in der Downstream-Verarbeitung. Diese Prozessschritte können mit steigenden Volumina schnell zu Engpässen werden, während die Performance über verschiedene Kunden und Kanäle hinweg konstant bleiben muss. Gleichzeitig wollte La Vie die Produktionskapazitäten ausbauen und dabei die Kontrolle über das eigene geistige Eigentum (IP) behalten. In der Plant-Based-Branche ist diese Kombination anspruchsvoll: Wachstum erfordert häufig Outsourcing, das Risiken wie IP-Leakage, Qualitätsprobleme und Supply-Chain-Lock-in mit sich bringen kann.

La Vie brauchte daher ein System, das Wachstum ermöglicht und zugleich Kontrolle sichert.

Was Cibus Nexum geliefert hat

Cibus Nexum unterstützte La Vie in zwei zusammenhängenden Phasen:

1) Robustes Supply-Chain-Design mit Fokus auf Skalierung und IP-Schutz

Zunächst entwickelten wir gemeinsam mit La Vie eine Supply-Chain-Strategie, die Wachstumsziele, Produktionsanforderungen und IP-Aspekte in Einklang bringt. Das Ziel war nicht nur, „eine Fabrik zu finden“, sondern ein Betriebsmodell zu entwerfen, das klar definiert, welche Schritte unter Kontrolle bleiben müssen und welche mit den richtigen Partnern skalierbar sind.

2) Umsetzung: Strategie in die Praxis überführen

Anschließend halfen wir bei der Implementierung, indem wir:

  • die Supply Chain praktisch aufsetzen,

  • die passenden Partner für die jeweiligen Verarbeitungsschritte identifizierten,

  • Exploration und Trials begleiteten, um die Machbarkeit zu prüfen und Risiken bei Skalierungsentscheidungen zu reduzieren.

Hier geraten viele Skalierungsprojekte ins Stocken: Auf dem Papier wirkt die Strategie stabil, doch Partnerlandschaft, Trial-Ergebnisse und operative Rahmenbedingungen erzwingen oft schwierige Kompromisse. Unsere Rolle war es, das Projekt voranzutreiben und dabei Qualität, Geschwindigkeit und IP-Schutz im Gleichgewicht zu halten.

Downstream-Scale-up ohne IP-Risiko: So sind wir vorgegangen

Dieses Projekt zeigt die FoodFlow-Methode von Cibus Nexum in der Praxis: eine Roadmap zur kontrollierten, skalierbaren Produktion – Schritt für Schritt.

FoodFlow ist besonders hilfreich, wenn ein Unternehmen skalieren muss und zugleich sensibles Know-how schützen will. Statt vorschnell auf ein Single-Supplier-Modell zu setzen, strukturierten wir Entscheidungen entlang kontrollierter Prozessschritte, validierter Lernschleifen und realistischer Partner-Fits. So konnte La Vie vertrauensbasiert skalieren.

Zusätzlich agierte Cibus Nexum als Erweiterung des Kundenteams: Wir stellten flexible Expert*innen bereit und ergänzten Kapazität sowie Produktions-Know-how dort, wo sie gebraucht wurden.

Die Ergebnisse

Mit dem neuen Setup kann La Vie jetzt:

IP in frühen Produktionsstufen absichern
Der Schutz kritischen Know-hows von Beginn an reduziert die Exponierung – und ermöglicht dennoch Wachstum.

Mehrere Produktionshubs in Europa betreiben
Ein Multi-Hub-Ansatz ermöglicht die Anpassung an lokale Anforderungen und unterstützt eine breitere europäische Expansion.

In einem agilen Setup fertigen, das mit der Nachfrage wächst
Statt an einen einzigen Produktionspfad gebunden zu sein, ist die Supply Chain so gestaltet, dass sie auf den Bedarf skaliert.

Warum La Vie Cibus Nexum gewählt hat

La Vie entschied sich für Cibus Nexum, weil:

  • die Flexibilität unseres Teams zu den Anforderungen eines dynamischen Scale-up-Projekts passte,

  • unser Netzwerk geprüfter Co-Manufacturer die Partneridentifikation beschleunigte und Risiken senkte,

  • unsere Produktionsexpertise über verschiedene Technology Readiness Levels (TRLs) hinweg half, typische Skalierungsfallen zu vermeiden oder zu umgehen.

Lesson Learned

Trotz eines soliden Plans mussten wir während des Projekts mehrmals Kurskorrekturen vornehmen. Die zentrale Erkenntnis: mit einem klaren Plan starten – aber offen bleiben für Feedback aus der Produktion. Die Erfahrung von Herstellern kann Annahmen hinterfragen und Anforderungen schärfen, was oft zu besserer Skalierbarkeit und Umsetzung führt.

Bereit fürs Scale-up?

Wenn Sie die Produktion Ihrer Food-Innovation ausbauen und dabei die Kontrolle behalten möchten, unterstützt Cibus Nexum Sie beim Design und bei der Umsetzung einer outsourcing-fähigen Supply Chain – in Balance zwischen Geschwindigkeit, Partner-Fit und IP-Schutz.

Möchten Sie FoodFlow auf Ihre Skalierungs-Roadmap anwenden?

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Pascal Ruzius
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